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This Week in Commerce: Blockchainhandel für CH-Lokalstrom, neue EU fairness E-Commerce Regeln & Alibaba kauf Europäisches Zahlungsunternehmen

Posted by Urs Hammer | 26.02.19 18:33

Blockchainhandel mit Schweizer Lokalstrom

In Walenstadt wird seit Anfang Jahr lokal erzeugter Solarstrom via Blockchain gehandelt. In dem Pilotprojekt sollen neue Wege zur lokalen Vermarktung von dezentraler Energie getestet werden. Teilnehmer können dazu auf einem Portal die gewünschten Einkaufs- und Verkaufspreise festlegen; über eine Blockchain wird der Handel danach automatisch ausgeführt.

 

EU fairness Regeln für E-Commerce

Die EU will im Bereich E-Commerce ein faires, transparentes und vorhersehbares Geschäftsumfeld für Unternehmen und Händler schaffen. So sollen u.a. Plattformen vor Gericht gebracht werden können, ein Beschwerdenmanagement muss von jedem Anbieter eingeführt werden und es gibt eine geregelte Offenlegungspflicht für eine Reihe von Geschäftspraktiken.

Chinesische Zahlungssystem Alipay erkauft sich den Zugang zum Europäischen Markt

Ant Financial, das zum Chinesischen Alibaba-Konzern gehörende Fintech-Unternehmen, hat das Zahlungsunternehmen WorldFirst übernommen. Mit der Übernahme des britischen Unternehmens kann der Chinesische Internetriese Alibaba einen grossen Schritt nach Europa machen.

Apps als digitaler Ernährungs- und Einkaufsberater

Personalisierte Ernährung gilt als Megatrend. So wird allenfalls in Zukunft unser digitaler Ernährungsberater basierend auf medizinischen Analysen wissen, was gut ist für den individuellen Körper. Vielversprechende Versuche dazu werden z.Z. aus Israel gemeldet. Aber auch Nestlé investiert in Japan in den Bereich personalisierte Ernährung. Für automatisiertes Marketing und E-Commerce öffnen sich damit in Zukunft immense Möglichkeiten.

Umsatzsteigerung dank Augmented-Reality-App und Mehrsprachigkeit

Der niederländische Omnichannel-Händler Coolblue erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1.35 Milliarden Euro. Dies ist eine Steigerung von 160 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Laut Coolblue ist dieses Wachstum u.a. auf die Einführung einer mehrsprachigen Version der Website und einer neuen App zurückzuführen. Auf dem Smartphone können neu Kaufentscheidungen mittels Augmented-Reality-Funktion getätigt werden. So können Kunden beispielsweise eine Virtuelle Realität aufrufen um zu sehen, wie ein bestimmter Fernseher in ihrem Wohnzimmer aussehen wird. 

Topics: Artificial Intelligence, E-Commerce, Mobile Commerce, Virtual Reality

Author Urs Hammer

M.Sc. in International Management, hat in Luzern, Paris und Shanghai studiert. Er ist ein erfahrener Projekt-Manager und ein Experte für die globale E-Commerce Landschaft. Bevor er in die Web-Industrie wechselte, sammelte er fast ein Jahrzehnt Erfahrung im Customer Service.

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