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Content Management System: Brauchen Sie ein CMS?

Posted by Aioma | 15.04.20 08:00

Was sind die Anwendungen und Einsatzgebiete eines CMS? Was für Arten von Content Management Systemen gibt es? Welche Funktionen bringt ein CMS mit sich? Erfahren Sie jetzt, was ein Content Management System zu bieten hat.

Anwendung von Content Management Systemen

Ein Content Management System (CMS) ist eine Software zur Verwaltung von Inhalten. Sie ermöglicht es Ihnen als Inhaber einer Website oder eines Intranets, Ihre Inhalte auf einfache Weise zu erstellen und zu bearbeiten.

Anwendung CMS

Die Programme werden insbesondere für Folgendes verwendet:

  • Für rein informative Webseiten, deren Inhalte ausschliesslich vom Inhaber erstellt werden (Web-Content-Management).
  • Für Blogs, News-Seiten und vergleichbare Systeme mit Kommentar-Funktion, die zu einem grossen Teil von Leser-Kommentaren leben.
  • Für Foren, Communities und Social-Media-Netzwerke, in deren Fokus die Veröffentlichungen und Beiträge von Seitenbesuchern stehen.

Einsatzgebiete eines Content Management Systems

Der Einsatzbereich eines Content Management Systems ist sehr vielfältig. Ein CMS wird etwa eingesetzt, wenn die Bearbeitung der Inhalte von verschiedenen Mitarbeitern erledigt wird.

Die Softwares verfügen über eine leicht verständliche Benutzeroberfläche, die von verschiedenen Nutzern bedient werden kann. Den einzelnen Benutzerkonten können Sie dabei unterschiedliche Berechtigungen zuweisen.

Für die Nutzung eines Content Management Systems sind meist nur geringe bis gar keine Programmierkenntnisse nötig. Aus diesem Grund eignet sich ein CMS auch für Einsteiger und Personen, die nichts mit Programmieren zu tun haben.

Einsatzgebiete CMSAuch, wenn Sie mit guten Programmierkenntnissen trumpfen können, könnten Content-Management-Systeme für Sie interessant sein: Sie erleichtern die Bearbeitung der Seiteninhalte erheblich und bieten Ihnen die Möglichkeit, Aufgaben auch an weniger computeraffine Mitarbeiter zu delegieren.

Weiter eignet sich ein CMS für umfangreiche Systeme, um den Überblick der Seiten und Abhängigkeiten nicht zu verlieren. Insbesondere Unternehmer aus den Bereichen Marketing, Content Marketing, PR und Vertrieb greifen gerne darauf zurück.

Ein CMS lohnt sich daher besonders für grössere Systeme und / oder solche, die häufig aktualisiert werden. Kleine, übersichtliche Systeme hingegen können meist auch problemlos mittels HTML verwaltet werden.

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Arten von Content Management Systemen

Mittlerweile tummeln sich mehr als 500 CMS-Programme auf dem Markt. Zu den weltweit beliebtesten gehören derzeit Wordpress, Joomla und Drupal.

Arten von CMSTraditionelle Systeme

Die verschiedenen Softwares werden unter anderem in desktop- und webbasierte Systeme (webbased CMS) eingeteilt. In einem desktopbasierten System werden Inhalte offline gestaltet und dann hochgeladen, während in einem webbasierten Programm die komplette Bearbeitung online erfolgt.

Der Log-in erfolgt dann über einen Internetbrowser – Sie können also von überall auf der Welt nach Herzenslust darauf zugreifen (sofern eine funktionierende Internetverbindung vorhanden ist).

Weiterhin wird zwischen Open-Source-Software und proprietärer Software unterschieden. Ein Open-Source-System stellt öffentlich einen für jedermann einsehbaren Quelltext zur Verfügung. In einer proprietären Software gibt es keinen öffentlichen Quelltext und die Systeme sind meistens kostenpflichtig.

Decoupled CMS

Ein Blick in die technischen Details zeigt, dass diese traditionelle Systeme immer mehr zu decoupled CMS geht - wo Bereiche wie die Speicherung, die Verwaltung und die Darstellung der Inhalte in eigenständige Komponenten getrennt sind.

Alle Komponenten kommunizieren nur noch über eine Programmierschnittstelle miteinander, also einem "Application Programming Interface", kurz API.

Headless CMS

Die neue Kategorie welche sich immer weiter verbreitet, sind die Headless Content Management Systeme. Ein Headless CMS verzichtet im Gegensatz zu einem decoupled CMS auf die Darstellung der Inhalte.

Stattdessen bietet das Headless CMS eine API an, über die die gespeicherten Inhalte abgerufen werden können. Ein Headless CMS ist ein zentraler Speicher - eine Art Spreadsheet oder Datenbank, der die Inhalte unabhängig von ihrer Verwendung zur Verfügung stellt.

Die 10 nützlichsten Funktionen eines CMS

Was kann ein CMS nun konkret? Wir erläutern Ihnen die 10 wichtigsten Funktionen. Vorab hier eine kurze Erklärung der wichtigsten Fachbegriffe:

Funktionen CMS

  • Contents: Inhalte der Seite; z.B. Texte, Bilder und Videos.
  • Plug-ins: Erweiterungen mit Zusatzfunktionen.
  • SEO: Abkürzung für "search engine optimization", also die Optimierung eines Contents, damit es im Ranking von Suchmaschinen vorwärts geht.
  • Template: Einzelne Musterseite, für die Sie zwischen diversen Designs wählen können.
  • Theme: Komplette Muster-Website, die normalerweise mehrere Templates enthält.
  • WYSIWYG: Abkürzung für "What you see is what you get", auch "Inline-Editing"; eine spezielle Vorschau-Funktion (s.u.).

1. Seitenverwaltung

Content-Management-Systeme helfen Ihnen bei der Erstellung und Verwaltung von Seiten, Ihres Menüs und der Vernetzung der (Unter-)Seiten miteinander.

2. Verwaltung von Inhalten

Das Einfügen, Verschieben, Kopieren und Bearbeiten von Inhalten ist mit einem Content Management System denkbar einfach, da die Software nahezu die komplette Programmierung für Sie übernimmt.

So können Sie Bild- und Videodateien einfach per "Drag and drop" einfügen und genauso einfach kopieren oder verschieben. Da keine starre Programmierung erfolgt, wird die Seite bei jedem Aufruf dynamisch aufgebaut und dargestellt.

3. Nutzerverwaltung

Ein Content Management System ermöglicht Ihnen die Registrierung verschiedener Benutzer, die sich anschliessend mit einem persönlichen Passwort in ihr Konto einloggen können. Besonders bedeutsam ist dabei die Zuweisung von Berechtigungen.

4. Design-Vorlagen

Wordpress, Drupal und co. bieten Ihnen eine Fülle unterschiedlicher Templates und Themes, zwischen denen Sie wählen können. Moderne Designs sind kompatibel mit einer möglichst grossen Anzahl an Browsern und Endgeräten, damit die Seite einer entsprechend grossen Anzahl von Besuchern korrekt dargestellt wird.

5. Interner Nachrichtenversand

Die einzelnen Benutzer können sich innerhalb des Systems Nachrichten schicken sowie E-Mails aus der Software versenden. Dies dient der Prozessoptimierung der Content-Produktion und der Abstimmung im Team.

6. Importe und Exporte

Der einfache Import und Export von Inhalten erleichtert den Datenaustausch mit Fremdsystemen erheblich: Die Contents können ohne grossen Aufwand und tiefgehende Programmierkenntnisse in eine andere Arbeitsumgebung übertragen werden.

7. Seitenvorschau

Schauen Sie sich das Ergebnis Ihrer Arbeit vorab so an, wie es später im Internet erscheinen wird. Besonders beliebt ist das sogenannte "Inline Editing", mit welchem Sie quasi direkt an der fertigen Seite arbeiten.

8. SEO-Features

Die Software peppt Ihre Contents so auf, dass sie in Online-Suchmaschinen ganz vorn mit dabei sind. Berücksichtigt werden z.B. Tags, Meta-Titel und Keywords.

9. Automatische Veröffentlichungen

Zeitgesteuerte Publikationen sind v.a. für Redakteure ein nützliches Feature. Auf die Weise können Sie Inhalte bequem im Voraus erstellen und über Ihre Software zu einem Zeitpunkt Ihrer Wahl automatisch veröffentlichen lassen.

10. Social Media Kompatibilität

And last but not least: Die Sozialen Netzwerke! Aus dem Marketing und speziell dem Content Marketing sind sie nicht mehr wegzudenken. Indem Sie Ihre Accounts in Ihr Content Management System integrieren, können Sie zentral darauf zugreifen und Veröffentlichungen etc. schnell und bequem von Ihrer Software aus veranlassen!

Sequencing erlaubt zeitgesteuerte Nachrichten in den sozialen Medien zu veröffentlichen.

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Fazit

Content Management Systeme können enorm hilfreich sein. Die Softwares enthalten eine Menge interessanter Features, die Ihnen die Arbeit gewaltig erleichtern und Mühen ersparen.

Abhängig davon, wie häufig Ihr System aktualisiert wird, wie gross und komplex es ist, können sich die Investitionen in ein CMS beispielsweise im Bereich Content Marketing absolut rentieren.

Um die Vorzüge der Software voll auszukosten, sind Schulungen für Sie und Ihr Team unerlässlich.

Topics: Content Marketing

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