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Eine Schnittstelle für alle Unternehmensdaten - die Grundlage für eine nahtlose und anregende Benutzererfahrung

Posted by Marc Gasser | 12.10.17 13:50

Im Mittelpunkt steht die digitale Transformation. Dabei geht es um die Digitalisierung und Optimierung aller Geschäftsprozesse, verbunden mit dem Ziel, schneller, agiler und flexibler zu werden und Innovationen voranzutreiben. Aber wie kann die digitale Transformation technisch umgesetzt werden? Traditionelle Lösungen stossen hier schnell an ihre Grenzen - gefragt sind neue Architekturen und Technologien:
Die digitale Transformation erfordert eine nahtlose Integration von herkömmlichen und sicheren operativen IT-Basis-Bereichen (wie Warenwirtschaft, Produktinformationsmanagement, Kundendatenmanagement und Finanzen) mit flexiblen Standard-Applikationen.

In der operativen IT-Basis werden traditionelle Applikationen mit strategisch wichtigen Daten betrieben. Diese Basis kann mittels Middleware mit agilen Standard-Applikationen verbunden werden. So kann schnell auf neue Geschäftsanforderungen oder Rahmenbedingungen reagiert werden. Eine solche Architektur ermöglicht es, für alle betrieblichen Anforderungen die am besten geeignete IT-Umgebung und Plattform zu nutzen. Wird eine Software ersetzt oder erweitert, profitiert das Unternehmen von einem innovativen API-first, cloud-basierten Ansatz, von reduzierten Kosten und geringer Komplexität. All das bei erhöhter Flexibilität und Geschwindigkeit.

Der neue Architekturansatz, der von Unternehmen wie Amazon, eBay, Netflix, Google und Uber genutzt wird, ist durch Open-Source-Software nun auch für die KMU-Welt erschwinglich. Über standardisierte Schnittstellen orchestriert eine Middleware die vorhanden Daten - vergleichbar mit einem zentralen Nervensystem.

Diese Architektur, kann gezielt und kontrolliert mit bestehenden Systemen kommunizieren und bestehende Prozesse redundanzfrei ergänzen. Bereits im Einsatz stehende Systeme wie das ERP oder CRM sollen integriert und dadurch in ihrer Position gestärkt werden. Um die Kosten und Risiken für ein entsprechendes Integrationsprojekt tief zu halten, ist ein innovatives Konzept gefragt, das eine effiziente Umsetzung der benötigten Funktionalität ermöglicht und die Wiederverwendbarkeit von einzelnen Komponenten sicherstellt. Die serviceorientierte Architektur bietet sich in diesem Umfeld als optimale Lösung an:
Ein schematischer Aufbau der serviceorientierten Architektur. Das Kernstück bildet ein sogenannter Service Bus, der auf technischer Ebene, die für den Webshop notwendigen Funktionalitäten zur Verfügung stellt. Der Service Bus an sich definiert einzig die Service Endpoints, über welche eine beliebige Software auf die Funktionalität zugreifen kann. Für den Konsumenten des Services spielt es indes keine Rolle, wie und in welchem Rahmen der entsprechende Prozess ausgeführt wird. Ein Service Endpoint kann zur Abarbeitung eines Prozesses zudem selbst wieder auf andere Service Endpoints zugreifen und diese miteinander verketten.

Dieser Ansatz führt zu der Flexibilität, die für einen Webshop benötigt wird. Dank einer Vielzahl von einfachen, spezifischen Services, wird die Komplexität der Gesamtsoftware entscheidend reduziert. Bei zukünftigen Änderungen oder Erweiterungen von Umsystemen, wie beispielsweise dem ERP, werden einzig Anpassungen an der Implementierung des spezifischen Services fällig. Sämtliche Konsumenten des Services bleiben unangetastet.

[image id="227" align="center" description="Vergleich mit und ohne Middleware in E-Commerce Projekten" size="large"]

Im Rahmen der Digitalisierung müssen Unternehmen auf die sich stets wandelnden Kundenbedürfnisse reagieren. Derzeit besitzt jedoch kaum ein Unternehmen die finanzielle Risikobereitschaft und die technische Basis, um eine Omnichannel-Lösung mit einer, über den gesamten Kundenlebenszyklus konsistenten Datenhaltung, umzusetzen.

Dieser Artikel ist ein Teil von der Serie: Die Geheimnisse erfolgreicher E-Commerce-Projekte: Was müssen Führungskräfte über die Anforderungen an eine E-Commerce-Plattform wissen? Weitere Artikel aus derselben Serie:

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Topics: E-Commerce, Software Integration

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