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In 10 Schritten zum SEO Marketing

Posted by Marc Gasser | 08.01.20 10:59

Die Suchmaschinenoptimierung

Das Internet hält für jeden Nutzer Millionen an Informationen bereit. Über die Eingabe in die Suchmaschine können User Daten und Fakten zu allen erdenklichen Themenbereichen recherchieren. Wenn Sie als Unternehmen in der Fülle an Informationen nicht untergehen möchten, dann sollten Sie sich mit dem Thema SEO beschäftigen und auch dort Ihr Marketing ansetzen.

Warum SEO Marketing?

Das SEO Marketing beschäftigt sich mit der Suchmaschinenoptimierung. Dies bedeutet, dass Ihre Website besser gefunden wird und Ihr Suchergebnis im besten Fall im vorderen Bereich der Suchaufrufe erscheint. Dadurch erhöhen Sie natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein User für Ihre Site entscheidet, was wiederum einen höheren Traffic bedeutet. Ein höherer Traffic wiederum resultiert in eine höhere Conversion, woraus für Sie das Umsatzpotential ansteigt.

Was verbirgt sich hinter dem SEO Marketing?

Die Abkürzung SEO steht für Search Engine Optimization, also zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Es handelt sich hierbei um ein Teilgebiet des Online oder Content Marketing. Das SEO hat das Ziel, eine Website besser auffindbar zu machen und sie im Ranking anzuheben. Die erforderlichen Massnahmen nehmen direkten Einfluss auf die SERPs, die Suchergebniss-Seiten.

Die 6R-Regel und 4 weitere Tipps

Hinter den 6 R verbergen sich Begriffe, die Sie im Rahmen des SEO überprüfen. Hier geht es zuerst um den Begriff „relevance“. Hier legen Sie fest, welche Suchbegriffe für Sie richtig und wichtig sind. Das zweite R ist „reach“. Hierhinter verbirgt sich ein Vergleichswert, welcher die Sichtbarkeit Ihrer Site gegenüber den Mitbewerbern abbildet. Mit dem „ranking“ wird dargestellt, an welcher Position sich ihre Website in den SERPs befindet. Die CTR, also die Click Through Rate, wird mit dem Begriff „response“ abgebildet. Unter „reaction“ können Sie das Nutzerverhalten der User messen, wenn Sie Ihre Seite anklicken. Das letzte R sind die „results“. Hiermit wird überprüft, ob die Massnahmen des SEO erfolgreich waren und sich die massgeblichen ökonomischen Variablen verbessert haben.

Relevance

Dies ist eines der wichtigsten Tools im Rahmen des SEO. Hier geht es darum, die richtigen Keywords und Suchbegriffe zu finden. Zu diesem Zweck können Sie selbst mit Ihrem Team ins Brainstorming gehen und überlegen, welche Begriffe der Kunde eingeben würde, um Ihre Seite zu finden. Die Keywords müssen dabei den zentralen Inhalt der Website möglichst präzise beschreiben. Nur so kann eine hohe Trefferquote erreicht werden. Zudem können Sie sogenannte Keyword-Tools einsetzen. Daneben kann es auch sinnvoll sein, sich auf den Seiten der Mitbewerber umzuschauen. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass Keywords das Ranking erhöhen können, die Konversationsrate ansteigen lassen und auch die Markenwahrnehmung beeinflussen. Aus diesem Grund müssen die Keywords genau bewertet werden. Hier kommt zum einen die quantitative Analyse in Frage. Diese spiegelt, wie oft ein Keyword in den gängigsten Suchmaschinen eingegeben wird. Darüber hinaus sollte die Intention des Nutzers klar sein, warum er das Keyword eingibt. Setzen Sie auf Evergreens und bei Events auf wiederkehrende Ereignisse. Zudem unterscheiden sich die Keywords je nach Kaufentscheidungsphase des Nutzers. Weitere Einflussfaktoren sind die Wettbewerbssituation, Plural oder Singular, Optimierungschancen, saisonale Schwankungen sowie Synonyme und Trends. Auch Negativmerkmale sollten mit einfliessen und entsprechend ausgeschlossen werden. Sie sollten dann einen Google-Ads Test durchführen. Dieser orientiert sich an den Kennzahlen der Impressionen, der Klickrate, der Absprungrate und der Conversionrate. Nachdem Sie die richtigen Keywords ausgewählt haben, sollten Sie diese von Zeit zu Zeit erneut überprüfen.

Reach

Hier geht es um die Sichtbarkeit in den gängigen Suchmaschinen. Hierauf haben zum einen das Volumen und die Anzahl der Suchbegriffe Einfluss sowie die Positionen. Es gibt Programme, die die Sichtbarkeit messen können. Dabei erhalten Sie zum einen eine Momentaufnahme, aber auch einen Wert für die Veränderungen über einen bestimmten Zeitraum. Einfluss auf die Sichtbarkeit können sowohl interne als auch externe Faktoren nehmen. Dazu gehören technische Gründe, eigene Überarbeitungen oder auch Veränderungen auf Mitbewerberseite.

Ranking

Das Ranking entscheidet am Ende darüber, ob ein Nutzer oder B2B Kunde überhaupt auf Ihrer Seite landet. Google beispielsweise lässt in das Ranking noch die Faktoren Kontext und Personalisierung einfliessen. Daher kann es immer zu einem unterschiedlichen Ranking kommen, je nachdem wer den Begriff sucht und wo dies geschieht. Unabhängig von diesen Einflussgrössen sollten Sie das Ranking aber stets überprüfen. Hierfür notieren Sie sich folgende Analysewerte:

  • Anzahl des Suchbegriffs in den Top 100
  • Anzahl des Suchbegriffs unter den Top 10
  • Anzahl des Suchbegriffs unter den Top 4 bis 10
  • Anzahl des Suchbegriffs unter den Top 3
  • Anzahl des Suchbegriffs auf Platz 1
  • die prozentuale Verteilung in den SERPs
  • Setzen Sie die Branded Searches mit den Non-Brandes Searches in ein Verhältnis
  • ermitteln Sie das durchschnittliche Ranking der Top-Keywords
  • Sichtbarkeit der Keywordcluster ermitteln
  • Sichtbarkeit der einzelnen Verzeichnisse und Seiten ermitteln

Sie können die Sichtbarkeit der Suchbegriffe erhöhen. Hierzu gibt es konkrete Strategien. Darunter befinden sich die Content-Strategie, das Content-Marketing, die OnPage-Optimierung, die Seitenladegeschwindigkeit sowie die internen und externen Verlinkungen.

Content Marketing im Mobilen Bereich

Immer mehr Menschen gehen mit Ihrem mobilen Smartphone oder dem Tablet ins Internet. Daher müssen die Inhalte auch auf diese Formate abgestimmt sein. Entsprechend sollten Sie Ihre Site einer Überprüfung unterziehen, ob die Anforderungen Bestand haben. Gemessen wird hier einmal das Crawling. Hier wird überprüft, wie gut das Crawling funktioniert. Bei der Mobilfreundlichkeit können Sie prüfen, ob die Website auf dem Mobiltelefon funktioniert. Hinter dem Begriff „Content“ verbirgt sich die Frage, ob alle wichtigen Inhalte auch mobil abgerufen werden können. Mit dem „Content II“ checken Sie, ob die Präsentation mobilfreundlich ist. Zuletzt sehen Sie sich die Verbindung an. Dabei geht es darum, ob eine Suchmaschine wie Google erkennt, dass es sowohl eine mobile als auch eine Desktopversion gibt und ob hier eine Verbindung herstellbar ist.

Response

Hier betrachten Sie die CTR, die Klickrate. Nur wenn Sie ein gutes Ranking vorweisen können, erhalten Sie auch entsprechende Klicks. Allerdings ist nicht nur das Ranking dafür verantwortlich, ob ein Link angewählt wird. Weitere Faktoren sind hier neben der Position das Snippet-Design, die Rich Snippets, Auszeichnungen, das Brand, der Wettbewerb und die Featured Snippets. Eine Optimierung im Bereich „response“ kann über verschiedene Tools geschehen. So können Sie Linkbuilding oder auch –marketing betreiben, eine technische Optimierung durchführen, Ihre Snippets optimieren oder Ihre Marke über andere Kanäle weiter ausbauen.

Title und Description

Damit der Kunde den Link anklickt, muss ein ansprechender Titel samt Description erscheinen. Dieser sollte den SEO-Kriterien entsprechen und die wichtigsten Infos zum Unternehmen erhalten. Auch sollten die zentralen Keywords enthalten sein. Eine präzise Beschreibung bringt mehr als lange Sätze. Die Konzentration sollte auf dem Wesentlichen liegen. Optional können Sie Symbole und Zeichen einsetzen. Bleiben Sie in jedem Fall seriös. Auch positive Bewertungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Klicks.

Verlinkungen oder Backlinks

Durch Verlinkungen bzw. Backlinks können Sie Nutzer und B2B Kunden gezielt und schneller auf Ihre Seite lenken. Selbst wenn der User zunächst noch nicht auf der Zielseite angekommen ist, erleichtern Sie ihm so den Weg zum eigentlichen Suchergebnis. Hierunter fallen die Themengebiete interne Verlinkung, Linkbuilding und –marketing sowie Weiterleitungsmanagement.

Technische Optimierung

Das SEO umfasst auch die technischen Standards. Sie sollten dafür Sorge tragen, dass Ihre Site immer den neuesten technischen Anforderungen entspricht, um beispielsweise auch auf mobilen Geräten verfügbar zu sein. Zudem geht es hier um die Pagespeed-Optimierung. Kaum etwas ist nerviger als eine Website, die zu langsam lädt. Daher sollten Sie alles daran setzen, dass die Aufbaugeschwindigkeit maximiert wird und sich die Seiten flüssig darstellen lassen, ohne sich zwischendurch aufzuhängen.

Reaction

Mit der „reaction“ wird das tatsächliche Verhalten des Nutzers im Rahmen des Content Marketing dargestellt, nachdem er den Suchbegriff eingegeben hat. Auch hier gibt es Programme, die dies analysieren. Wichtige Einflussgrössen sind hier die Absprungrate, die Verweildauer, die Seiten je Besuch und die Conversionrate. Wenn Sie hier schlecht abschneiden, sollten Sie gewisse Massnahmen ergreifen, um eine Optimierung zu erzielen. Sie sollten sich zum einen um Ihre Informationsarchitektur kümmern. Darüber hinaus sollten Sie einen Blick auf das Layout und die Gestaltung werfen. Weiter sollten Sie interne Verlinkungen anstreben und die Conversion optimieren.

Results

Am Ende stehen die Resultate. Hierbei sollten Sie sich nicht nur die sofortigen Ergebnisse ansehen, die sogenannten Makrokonversionen, sondern auch die Mikrokonversionen. Unter Mikrokonversionen fallen Handlungen wie das Anlegen von Wishlists, Newsletteranmeldungen, das Verfassen von Bewertungen, die Verknüpfung mit Sozialen Netzwerken oder konkrete Anfragen, was auf längere Zeit gesehen trotzdem noch zu einem Kauf führen und die Bindung des Kunden bedeuten kann. Liegen hier schlechte Werte vor, dann sollten Sie sich neue Taktiken überlegen. Mögliche Massnahmen sind eine Überarbeitung der Informationsstruktur, neue Seitenkonzepte, interne Verlinkungen, Content Marketing, eine Conversion-Optimierung sowie das Keywording.

Fazit

Generell sorgt das SEO dafür, dass sich die Seitengeschwindigkeiten erhöhen. Die internen Verlinkungen werden optimiert und es verbessern sich die gesamte Informationsstruktur und das Linkmarketing. Auch die Snippest werden optimiert sowie die Suchbegriffsrecherche. Sie erhalten ein besseres Ranking, mehr Traffic und erhöhen Ihren Bekanntheitsgrad und Ihre Conversions.

 

Dieser Artikel gehört zum Thema Content Marketing. Für weitere Lektüre folgende Links:

121watt.de/seo/was-ist-seo und seo-marketing-guru.de/seo-marketing 

 

Topics: Content Marketing

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