aioma-mountain-header-wide

Social Media Strategie: In 6 Schritten erfolgreich auf Facebook & Co

Posted by Aja | 02.01.20 10:46

Social Media für Ihr Unternehmen: unbedingt! Aber wie? Mit einer Social Media Strategie legen Sie von Beginn an fest, wo genau Sie mit welchen Mitteln welche Ziele verfolgen. Anhand relevanter Daten können Sie den Erfolg messen, datengestützt optimieren und in den sozialen Netzwerken erfolgreich sein.

Warum ist Social Media so wichtig?

Die Social Media Kanäle sind aus dem Marketing einer modernen Firma kaum mehr wegzudenken, insbesondere im E-Commerce (Electronic Commerce). Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) müssen davor nicht zurückschrecken, sondern können mit einfachen Mitteln Grosses erreichen. Denn Kunden konsumieren täglich die Inhalte sozialer Netzwerke. Auch Ihre.

Mit einer Social-Media-Präsenz sind Sie dort, wo Ihre Customer sind. In der Social Media Strategie bestimmen Sie, was Sie dort bewirken möchten und wie Sie auftreten.

Richtig durchstarten

Ist man als Firma in den sozialen Netzwerken nicht präsent, ist man für viele Menschen nicht vorhanden. Denn die Social Media Kanäle nehmen einen Grossteil der Internetnutzung ein – mit einer Nutzungsdauer von ein bis zwei Stunden täglich. Wer dort nicht gefunden wird, nimmt sich die Chance, sich als Firma für viele Internetnutzer von der besten Seite zu präsentieren.

Wahrscheinlich brennt es auch Ihnen auf den Nägeln: Sie wollen mit Ihrem eigenen Social Media Marketing mitmischen. Am liebsten gleich heute mehr Bekanntheit und Umsatz erzielen. Sehr gut! Stecken Sie Ihre Energien in eine gute Social Media Strategie.

Denn zu komplex ist die Medienlandschaft und zu unterschiedlich die Ziele, als dass ein planloses, unregelmässiges Posten beliebiger Inhalte erfolgreich sein könnte. Mit einer ausgefeilten Strategie wird der Einstieg erleichtert, die Roadmap bestimmt und der Erfolg messbar.

Schritt 1: Was ist mein Ziel?

Die erste und wichtigste Frage einer Social Media Strategie ist, was Sie erreichen wollen.

Dabei müssen Sie sich nicht für ein einziges Ziel entscheiden. Sie können zum Beispiel mehrere Ziele mit unterschiedlichen Inhalten verfolgen. Wichtig ist, dass Sie sich darüber im Klaren sind, was möglich ist.

Ziele können sein:

  • Kundenbindung: Nutzer sollen Vertrauen zu Ihrer Marke entwickeln, beispielsweise durch Einblicke in Produktionsprozesse, Engagement für Nachhaltigkeit und natürlich Hochwertigkeit der Produkte.
  • Markenbekanntheit: Vielleicht kennen noch nicht viele Menschen den Namen Ihrer Marke und was sich dahinter verbirgt. Social Media kann das ändern, denn hier erreichen Sie Menschen, die sich für Marken interessieren.
  • Leads generieren: Steigern Sie Ihre Abverkäufe! Social Media Marketing ist ein grosser Umsatzhebel für viele Unternehmen. Mit Sicherheit auch für Ihres!

Schritt 2: Wer ist meine Zielgruppe?

Um diese Frage zu beantworten, sprechen Sie am besten einmal mit Ihrem Kundenservice oder einem Vertriebsmitarbeiter. Denn diese geben Ihnen wichtige Hinweise darauf, wer Ihr durchschnittlicher Kunde ist.

Diesen und seine Lebenssituation sollten Sie kennen und in einer sogenannten Persona erfassen. Legen Sie sich ein fiktives Datenblatt an, in welchem Sie mehr und mehr festhalten, was Ihren Kunden auszeichnet, sei es Alter, Wohnsituation, finanzielle Mittel und Hobbys. So haben Sie immer ein Bild war Augen, mit wem Sie in den sozialen Netzwerken sprechen.

Darüber hinaus sollten Sie sich grundsätzlich für eine Ansprache entscheiden:

  • Eine Ansprache mit „Sie" bietet sich für B2B an. Die so angesprochene Zielgruppe interessiert sich vielmals für die Vermittlung von Wissen.
  • Eine Ansprache mit "du" bietet sich für B2C an. Diese Zielgruppe will in der Regel mehr unterhalten und inspiriert werden.

Schritt 3: Wo halten sich meine Kunden auf?

Social Media = Facebook? So einfach ist es leider nicht. Oder vielmehr: Zum Glück! Denn die Vielfalt der sozialen Netzwerke bringt die Möglichkeit mit sich, genau das Portal auszuwählen, wo Ihr Erfolgspotenzial am grössten ist.

Beschäftigen Sie sich eingehend mit den verschiedenen sozialen Netzwerken und finden Sie heraus, wo Ihre Customer sich aufhalten. Einige Hilfestellungen:

  • Facebook: Um dieses Netzwerk kommt kaum eine Firma herum, denn die meisten Nutzer nutzen diese und gegebenenfalls weitere Plattformen. Hier finden sich Menschen aller Altersklassen und eine riesige Community.
  • Twitter: Wer oft etwas zu sagen hat, das auf wenige Zeichen passt, ist bei Twitter richtig. Die Community ist schnell und engagiert, aber auch etwas professioneller als auf anderen Netzwerken. B2B-Unternehmen sollten einen Blick darauf werfen.
  • Pinterest: Ein Treffpunkt für Kreative und solche, die nach Inspiration suchen. Wenn Sie viele bildgewaltige Inhalte vorzustellen haben, ist Pinterest für Sie unerlässlich.
  • Instagram: Ein soziales Netzwerk, das im ersten Schritt nur über das Bild funktioniert. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie Hochglanz-Bilder vorstellen müssen. Im Gegenteil eignet sich der Kanal auch sehr gut für Blicke hinter die Kulissen. Der Erfolg bei der Community ist Ihnen sicher!
  • Linkedin: Karrierenetzwerke wie Linkedin ermöglichen es Ihnen, neue Mitarbeiter aber auch Geschäftspartner zu erreichen. Für B2B-Unternehmen besonders empfehlenswert.

Schritt 4: Was will ich kommunizieren?

Über Social Media Kanäle teilen wir Inhalte mit den Nutzern, die ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechen. Beschäftigen Sie sich damit, was Customer an Ihren Produkten oder Dienstleistungen besonders schätzen, und bestätigen Sie Ihnen, was sie von Ihnen erwarten.

Auch hier lohnt sich das Gespräch mit dem Kundenservice oder dem Vertriebsmitarbeiter: Was fragen Ihre Customer? Was interessiert sie besonders?

Sie können beispielsweise:

  • Produkte und deren Vorteile vorstellen und per Klick erreichbar machen
  • Weiterführende Inhalte wie zum Beispiel Blogartikel anteasern und zum Weiterlesen auf Ihrer Website animieren
  • Blicke hinter die Kulissen zulassen
  • Gewinnspiele veranstalten

Wichtig ist, dass Sie stets dicht an den Bedürfnissen der Zielgruppe und an Ihren Produkten oder Dienstleistungen bleiben. Präsentieren Sie Ihre Firma von der besten Seite. Machen Sie sich einzigartig!

Schritt 5: Vorausschauend planen - die Themenplanung

Auf Ihren ersten eingestellten Inhalt auf Facebook, Instagram oder Pinterest dürfen Sie stolz sein. Und mit Sicherheit werden auch die Nutzer Ihnen mit einem Like oder einem Kommentar bestätigen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

Doch wenn es bei einem einzigen Beitrag bleibt, wäre es schnell vorbei mit dem Social Media Marketing. Denn Regelmässigkeit ist eine der Geheimzutaten einer jeden Social Media Strategie!

Identifizieren Sie über mehrere Wochen oder Monate, welche Themen Sie wann spielen wollen. Denken Sie über Saisonalitäten nach und wann die Nachfrage an welchen Inhalten besonders hoch ist. Dies richtet sich sehr nach Ihren angebotenen Produkten oder Dienstleistungen. Entwickeln Sie nach und nach einen Jahresplan, den Sie jedes Jahr aufs Neue mit Ihrem Team anpassen, durchsprechen und optimieren.

Wie oft ist regelmässig? Das ist nicht pauschal zu beantworten. Während manche Social-Media-Influencer mehrmals täglich posten, kann auch eine Publikation von Inhalten drei Mal in der Woche erfolgreich sein. Die Frage steht also in engem Zusammenhang mit dem letzten Schritt unserer Social Media Strategie.

Schritt 6: Ihren Erfolg messen

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Social Media Strategie auf die Beine gestellt und beginnen bereits damit, zahllose Internetnutzer dort zu erreichen, wo Sie sich aufhalten. Wenn Sie bis hierhin gekommen sind, haben Sie ein Stück Arbeit hinter sich.

Doch sie ist noch lange nicht zu Ende! Denn es ist Ihre Aufgabe, die Strategie immer wieder auf den Prüfstand zu stellen. Dabei helfen ihnen wichtige Kennzahlen, die in jedem sozialen Netzwerk leicht abgerufen werden können. Einige davon sind:

  • Follower: Durch eine wachsende Anzahl an Nutzern, die Ihnen folgen, bauen Sie sich eine eigene Community auf.
  • Reichweite: Wie viele Menschen sehen meine Inhalte? Dies zu optimieren und in passenden Netzwerken auch Werbung zu schalten, sollte eines Ihrer Hauptanliegen sein. Denn Inhalte, die niemand sieht, können auch nicht wirken.
  • Klicks: Wie viele Nutzer nutzen einen Social-Media-Teaser, um ein Produkt oder eine weiterführende Information aufzurufen. Die Click-Through-Rate (CTR) ist ein wichtiger Faktor für beispielsweise das Electronic Commerce.
  • Engagement: Eine Summe daraus, wie viele Menschen einen Beitrag kommentieren, liken oder sharen. Daran messen Sie, wie relevant ein Beitrag für Ihr Publikum ist oder wie irrelevant.

Analysieren Sie diese harten Fakten und schauen Sie sich auch die weicheren Fakten wie Kommentare oder Reaktionen sehr genau an.

Bleiben Sie aufmerksam, was funktioniert und was nicht, und passen Sie Ihre Strategie immer wieder an. So lernen Sie, was perfekt für Ihre Firma funktioniert.

Social Media Marketing: Sie schaffen das!

In den sozialen Netzwerken Fuss zu fassen, ist erst einmal gar nicht schwer. Denn ein Account ist schnell eingerichtet. Wenn Sie jedoch mit Ihrer Social-Media-Präsenz eine echte Wirkung erzielen und nicht „einfach nur da sein“ wollen, dann ist eine Social Media Strategie unerlässlich.

Diese muss zu Beginn gar nicht kompliziert sein – die Feinheiten ergeben sich mit den gesammelten Erfahrungen und Daten. Für die ersten Schritte wichtig ist jedoch eine Klarheit darüber, was genau Sie mit Ihrem Social-Media-Auftritt erreichen wollen und was Ihre Firma auszeichnet.

Denn fest steht: Nur dann, wenn Sie sich selbst im Klaren darüber sind, was Sie Ihren Kunden zu bieten haben, können Sie dies auch anderen vermitteln.

Stecken Sie die Social-Nutzer mit Ihrer eigenen Begeisterung an!

Interessante Statistik: Umfrage zur täglichen Nutzungsdauer von sozialen Medien weltweit bis 2018

Dieser Artikel gehört zum Thema: Social Media Marketing 

Topics: Social Media Marketing

Author Aja

Topics: Social Media Marketing

Kommentar hinterlassen