E-Commerce im B2B und der Unterschied zu E-Commerce im B2C

Der klassische Business-to-Business-Markt (B2B) definiert sich durch die Geschäftstätigkeit zwischen Unternehmen. Die Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen zwischen Unternehmen nennt man Business-to-Business (B2B).

Hauptsächlich sind es Produzenten, Händler oder Dienstleister, welche Produkte kaufen oder verkaufen. Die Produkte oder Dienstleistungen dienen entweder dem Verkauf oder können auch zur weiteren Erstellung anderer Produkte oder Dienstleistungen dienen (Schallmo, 2013). Im Grundsatz geht es um den Absatz von Produkten zwischen Gross- oder Einzelhändlern. Business-to-Consumer (B2C) hingegen führt zu einer Geschäftsbeziehung zwischen dem Produzenten und dem Endabnehmer (Kreutzer, Rumler und Wille-Baumkauff, 2015, S. 13).

UnterschiedB2B-B2C-Handel

Unterschiede B2B versus B2C (Darstellung übernommen aus Backhaus und Voeth 2004, zitiert nach Kreutzer u. a., 2015, S. 18)

Ein weiterer Unterschied zwischen B2B und B2C betrifft das Einkaufsverhalten. Nachfrager sind im B2B keine Einzelpersonen, sondern meistens Organisationen. D. h. mehrere Personen sind in den Beschaffungsprozess involviert und Entscheidungen werden oft auch gemeinsam getroffen. Komplexe Umstände im B2B-E-Commerce sowie das erhöhte Kaufrisiko im Gegensatz zu B2C können dafür die Gründe sein (Kreutzer u. a., 2015, S. 17–18).

Auch färbt das B2C-Einkaufsverhalten immer mehr auf die Bedürfnisse der B2B-Einkäufer ab und die B2B-Shop-Anbieter sind durchaus gefordert. Ein schneller Service sowie die grosse Auswahl sind nur zwei der elementaren Erwartungen der heutigen B2B-Kunden (Gamma, 2018, S. 41).